Antoninus Pius
140-144 n. Chr.
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Freiberg, Universitätsbibliothek der Technischen Universität Bergakademie  Wernersche Sammlung WS-7 Röm. Kaiserzeit |
Vorderseite |
[ANTONINVS AVG - PIVS P P TR P COS III]. Kopf des Antoninus Pius mit Lorbeerkranz nach r. |
Rückseite |
ROMAE - [AETERNAE]. Die zehnsäulige Front des Tempel der Roma und der Venus in der Vorderansicht, in der Mitte eine Sitzfigur, oben Giebel- und Eckakrotere sowie einige Figuren im Giebelfeld. Unter dem Tempel S C. |
Datierung |
140-144 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Sesterz  SesterzVon „semistertius“ (dritthalb), also zunächst im Wert von 2,5 Assen.
Bezeichnet zunächst eine Silbermünze [siehe dazu unter Sesterz (Silber)].
Im Namen des M. Antonius erstmals als Kupfermünze mit den Wertangaben HS und Delta (vier asses) geprägt. Seit der Münzreform des Augustus 18 v. Chr. ein Bronzenominal im Wert von 4 Assen oder ¼ Denar, geprägt wie der Dupondius in Messing ('Orichalcum'). Nach 260 n. Chr. wurde die Prägung eingestellt, selten sind Doppelsesterzen (das Kaiserbild der Vs. trägt hier zur Unterscheidung eine Strahlenkrone anstelle des meist üblichen Lorbeerkranzes) des Postumus und Traianus Decius, häufig auf ältere (einfache) Sesterzen überprägt. |
Literatur |
RIC III Nr. 623 (Rom, 140-144 n. Chr.); BMC 1283; Wernersche Münzsammlung II S. 131 Nr. 80 (dieses Objekt, Rom 140-144 n. Chr.). |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |
Vorbesitzer |
Bergrat Abraham Gottlob Werner
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